Ἡ ἁγία πόλις – Die Inszenierung Jerusalems als liturgischer Ort

Zusammenfassung

Seit dem 4. Jh. hat sich Jerusalem zur »heiligen« Stadt des Christentums entwickelt, dessen mit der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu Christi verbundene Stätten liturgisch hervorgehoben und zueinander in Beziehung gesetzt wurden (und werden). Ausgehend von den einschlägigen Quellen (Egerias Itinerarium, Kyrill von Jerusalems Taufkatechesen und den erhaltenen liturgischen Büchern) soll im Vortrag der Frage nachgegangen werden, wie und warum es zu dieser liturgischen Inszenierung Jerusalems kam und welche Formen sie annahm.

Publikation
Wiemer, Hans-Ulrich (Hrsg.), Kulträume. Studien zum Verhältnis von Kult und Raum in alten Kulturen, Potsdamer Beiträge zur Altertumswissenschaft 60, Stuttgart, 267–284
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